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Mein Literatursalon

Ich bin gerne Gastgeberin. In meinem Salon LiteraturPur bringe ich Literaturschaffende mit Menschen aus Kunst, Musik, Wissenschaft und Politik zusammen. Im Zentrum steht das angeregte Gespräch über ein Buch. Ich bin neugierig auf andere Ansichten über die drängenden Fragen unserer Zeit. Und ich möchte Autor*innen die Möglichkeit geben, vor ausgewähltem Publikum zu lesen und zu erzählen. Kurz, die Literatur zu feiern.

 

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Der nächste Termin im Salon LiteraturPur:

  • 13. April 2024: Martin R. Dean und Sara Nuru
  • 13. Juli 2024: Vogelwild – Vögel in der Literatur und in der Natur. Mit der US-Amerikanischen Autorin Nell Zink und dem Sachbuchautor Ernst Paul Dörfler

Termine noch offen:

  • Ein Abend zu Robert Walser und Musik mit dem Komponisten Edu Haubensak

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Impressionen Salon Sequoia

Der Salon LiteraturPur findet bei mir im Haus Sequoia an der Sonnhald 9 in Baden statt. Es soll ein Ort der Begegnung im intimen Rahmen sein. Nach der Performance oder dem Talk wird gegessen, getrunken und lustvoll weiterdiskutiert und gefeiert.

 

Salon #12 zu Literatur und Physik mit Christian Haller und Klaus Ensslin

Ein junger Wissenschaftler spürte, «dass etwas Unbestimmtes, Unscharfes sein Denken berührt hatte, das irritierte». So steht es am Anfang der Novelle «Sich lichtende Nebel» des Schriftstellers Christian Haller. Doch was hat dieses Gefühl ausgelöst? Der junge Physiker Heisenberg beobachtet, wie ein Unbekannter nachts im Lichtkreis einer Strassenlaterne auftaucht und wieder in der Dunkelheit verschwindet. Das löst Fragen aus wie: Existieren Dinge nur dann, wenn man sie sieht? Wie verlässlich ist unsere Wahrnehmung? Diese Fragen führen den Physiker zur Entwicklung der Quantenphysik. Wie liest der Physikprofessor Klaus Ensslin diese Novelle? Was brachte den Autor Christian Haller auf diese Geschichte. Und wie gehen Physik und Literatur zusammen? Darüberbhaben wir im Salon vom 27. Januar 2024 diskutiert. Du kannst ihn nachhören im Podcast LiteraturPur: Hier ist der Link

Salon #11: Ein Gotthelf Abend mit Philipp Theisohn und Pedro Lenz

«Ueli der Knecht», «Ueli der Pächter» und Erzählungen wie «Die Schwarze Spinne». Drei von 15 Bänden einer neuen Gotthelf Ausgabe sind im Diogenes Verlag bereits erschienen. Herausgeber ist Philipp Theisohn. Für ihn ist Jeremias Gotthelf ein Urgestein der Schweizer Literatur. Ein Phänomen, ein «Stürmi» und einer der ersten Kapitalismuskritiker. Wie Gotthelf schaut auch der Schriftsteller Pedro Lenz den Menschen aufs Maul, hört ihnen zu, beobachtet sie und geht mit der Sprache um, die allen gehört. Das verbindet ihn mit Gotthelf. Darüber haben wir diskutiert. Und: Kann man Gotthelf noch lesen? Und was hat er uns heute zu sagen?

 

Salon #10 vom 30. September mit Matto Kämpf

Spokenworder Matto Kämpf findet gezielt das Skurrile im Alltag und flicht es in seine abstrus komischen Geschichten ein. Wir haben über seinen neuen Roman «Suppe Seife Seelenheil» diskutiert. Nach einem Hochzeitsfest in Serbien wird ein Schweizer Gast als Schwarzfahrer verhaftet. In Belgrad entkommt er der Polizei und irrt in Handschellen, ohne Portemonnaie, Pass und Handy herum. Matto hat erzählt, was das für ein Held ist, den er da durch die Gegend jagt. Der Held – so der Literaturkritiker Manfred Pabst – sei eine Mischung aus Buster Keaton und Globi. Am Salon hat sich Matto Kämpf als begnadeter Performer gezeigt, der das Publikum mitgerissen hat.

Das war Salon #9 von 30. Juni 23 mit dem Tal der Erinnerung

Zu Gast waren der Lyriker und Spokenworder Rolf Hermann und die Musikerin Nadja Stoller. Wir liessen uns entführen mit Geschichten und Musik über einen Spaziergang durchs Gebirge, wo der Himmel in den Augen ruht. Eine Sennerin, die so schallend lacht, dass die Gletscher zu knistern beginnen. Ein Schafhirt, dem eine Herde entführt wird. Mit der Musikerin Nadja Stoller liess der Walliser Rolf Hermann Bilder und Klänge ineinanderfliessen über Kindheit und Landschaft, Melancholie und Witz, Erinnerung und Schönheit. Texte aus Rolf Hermanns Bücher «In der Nahaufnahme verwildern wir» und «Flüchtiges Zuhause».

Das war Salon #8 vom 21. April 23 mit dem syrischen Autor Khaled Khalifa

Am 21. April war der syrische Schriftsteller Khaled Khalifa zu Gast im Salon. Seine Bücher sind in Syrien verboten. Trotzdem will er seine Heimat nicht verlassen. Da ist sein Zuhause. Da findet er seine Stoffe. Und da will er schreiben, in den Kaffees von Damaskus. Doch die Situation in Syrien ist desolat. Von einem Frieden ist das Land weit entfernt. Khaled Khalifa hat erzählt, wie es ist, in Damaskus zu leben und zu schreiben. Eindrücklich war sein Appell, die syrische Bevölkerung nicht nur als Opfer zu sehen, sondern als Menschen, die sich nichts sehnlicher wünschen, als in einer Demokratie zu leben. Zum Schluss sagte der Autor, er sei nun bald 60 Jahre alt und habe noch nie abstimmen können. Aber er gebe die Hoffnung nicht auf. Übersetzt hat das Gespräch die Arabistin und Übersetzerin Larissa Bender. Link zum Flyer

Das war Salon #7 vom 17. März 2023 mit Peter Stamm und Corinna T. Sievers zum Thema Schreiben über Sex

Ein Abend mit Corinna T. Sievers und Peter Stamm
Max Frisch sagte einmal, er habe probiert über Sex zu schreiben, aber es habe nicht funktioniert. Ist es wirklich so schwierig über Sex zu schreiben? Soll man es überhaupt oder lässt man es besser sein? Und schreiben Männer anders darüber als Frauen? Über diese Fragen diskutiere ich mit der Schriftstellerin Corinna T. Sievers und dem Schriftsteller Peter Stamm. Sie schreibt sehr explizit über Sex, er hört an der Bettkante auf. Beide haben gerade ein neues Buch veröffentlicht und beide steigen in den Kopf des jeweils anderen Geschlechts.  Hier geht es zum Flyer.

Das war Salon #6 vom 28. Januar 2023 mit Thomas Hürlimann

Am Samstag 28. Januar war der Schriftsteller Thomas Hürlimann zu Gast im Salon Sequoia. Wir unterhielten uns über seinen Essay Band «Abendspaziergang mit Kater» und den  neuen Roman «Der rote Diamant»,  eine geistreiche, turbulente und verschmitzte Geschichte über das Internatsleben, den Katholizismus und die Unsterblichkeit der Seele. Und da stellten sich folgende Fragen: Was hat die Berliner Mauer mit dem Kloster Einsiedeln zu tun. Wie betet man das Weibliche an und was passiert, wenn Bob Dylan ins Klosterleben einfährt. Darauf gab Thomas Hürlimann erhellende Antworten, auch auf den Satz,  ein Dichter könne nicht katholisch sein. Thomas Hürlimann selber hat acht Jahre seiner Jugend im Kloster Einsiedeln verbracht, als Mönchlein in Kutte und Sandalen. Das hat ihn geprägt, daran hat er sich abgearbeitet. Aber es hat ihn auch bereichert. Im neuen Roman «Der rote Diamant», kehrt er an den Ort seiner Jugend zurück. (S. Fischer Verlag). Link zum Flyer

Das war Salon #5 vom 14. Oktober 2022: Ausserirdisches im Salon

Ihr schaut in einer klaren Nacht in den Sternenhimmel. Spürt ihr dann, dass es da draussen weiteres Leben gibt? Fragt ihr euch, ob man mit Ausserirdischen in Kontakt treten könnte? Oder ob sie gar schon hier sind? Die Literatur geht solchen Gedanken seit Jahrhunderten nach. Doch ausserirdische Literatur erzählt nicht nur vom All. Sie kommt aus dem All. Was das genau bedeutet, darüber habe ich mit der Autorin Martina Clavadetscher und dem Literaturprofessor Philipp Theisohn diskutiert. Weitere Infos im Flyer

Das war Salon #4 vom 20. August 2022: Verwilderung im Saloln

Der Abend stand unter dem Titel: Verwilderung im Salon – oder – Wo kann ich hier unverschämt scheitern: Die Schriftstellerin Simone Lappert performte Gedichte aus ihrem Lyrikband  «längst fällige verwilderung, gedichte und gespinste». Die E-Bassistin Martina Berther hat darauf reagiert. Spoken Poetry im Zusammenspiel mit E-Bass, das war umwerfend. Die beiden Künstlerinnen haben das Publikum verzaubert. Was für ein Abend! Weitere Infos im Flyer.

Das war Salon #3 vom 1. Juli 2022: Sündiges im Salon

Was ist heutzutage die schlimmste der 7 Todsünden. Beide Gäste – die Schriftstellerin Romana Ganzoni und der Philosoph Ludwig Hasler –  waren sich einig, es ist die Trägheit. Weiter haben sie sich über die Bibelfigur Maria Magdalena unterhalten. Darüber, wie sich ihr Bild über die Jahrhunderte gewandelt hat. Ausgangspunkt für die Diskussion war Romana Ganzonis Roman «Magdalenas Sünde». Weitere Infos im Flyer

Das war Salon #2 vom 7. Mai 2022: Auf der Suche nach der Muttersprache

Auf der Suche nach der Muttersprache. Buchvernissage von «la voce nascosta» mit Christina Le Kisdaroczi, Graziella Zulauf und Alessandra Vitali. Es war ein Abend voller Italianità, Lebensfreude und mit vielen Geschichten über die Integragtion. Die Überraschung des Abends: Der «pesce finto». Weitere Infos im Flyer.

Das war Salon #1 vom 1. April 2022: Vampire unter uns

Ein Abend mit der Schriftstellerin Dana Grigorcea und der Psychoanalytikerin Andrea Kager.
Wir diskutierten zum Thema «Vampire unter uns» ausgehend vom neuen Roman von Dana Grigorcea «Die nicht sterben» und dem Film «Nosferatu» von Friedrich Wilmhelm Murnau, der vor 100 Jahren uraufgeführt wurde. Weitere Infos im Flyer

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